✨ Aufgrund der sehr vielen Bestellungen, die während der Sommer-Schließung eingegangen sind, sind die Versandzeiten leicht verlängert. Vielen Dank! 🌸

✨ Die Versandzeiten sind etwas länger als üblich, da wir das erhöhte Auftragsvolumen an Bestellungen abarbeiten müssen, die während unserer Sommer-Schließung eingegangen sind. Vielen Dank! 🌸

✨ Die Versandzeiten sind etwas länger, da wir die große Menge an Bestellungen bearbeiten, die während unserer Sommerpause eingegangen sind. Vielen Dank! 🌸

✨ Versandzeiten sind leicht verlängert, während wir das hohe Auftragsvolumen bearbeiten, das wir während unserer Sommer-Schließung erhalten haben. Vielen Dank! 🌸

Kleine Geschichte von Unsere Liebe Frau von Guadalupe

Nach der Guadalupe-Tradition beginnt alles im Dezember 1531 auf dem Tepeyac-Hügel in der Nähe von Mexiko-Stadt. In einer Welt, die noch tief von der Eroberung gezeichnet ist, erscheint die Jungfrau Maria zu Juan Diego, einem kürzlich getauften nahua-Mann.

Sie wählt weder einen Mächtigen noch einen Gelehrten. Sie sucht einen bescheidenen und zurückhaltenden Mann auf und überträgt ihm eine Aufgabe: Bitten Sie, dass ein Heiligtum an diesem Ort errichtet wird, damit sie dort ihre Liebe, ihr Mitgefühl, ihre Hilfe und ihren Schutz schenken kann.

Aber wie sollte die Rede eines so einfachen Mannes gehört werden?

Als der Bischof ein Zeichen verlangt, erzählt die Tradition, dass Maria Juan Diego bittet, Blumen auf dem Hügel zu pflücken. Mitten im Dezember entdeckt er dort Rosen. Er sammelt sie in seinem tilma, seinem Mantel, und tritt dann vor den Bischof. Als er das Tuch ausbreitet, fallen die Blumen zu Boden und das Bild der Jungfrau erscheint auf dem tilma.

Dieses Bild, das heute in der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Mexiko-Stadt verehrt wird, hat eine einzigartige Sanftheit. Maria erscheint hier mit geneigtem Gesicht, verschränkten Händen, umgeben von Licht. Ihr Gesicht, das scheinbar verschiedene Züge verbindet, ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem kraftvollen Symbol der Begegnung und Versöhnung geworden. Sie trägt Christus in sich und zeigt sich vor allem als Mutter, die zu ihren Kindern kommt.

Vielleicht liegt da das Herz von Guadalupe.

Mitten in den Wunden der Geschichte kommt Maria nicht, um Macht zu mehr Macht hinzuzufügen. Sie wählt die Sanftheit. Sie überträgt ihre Rede nicht an den, den die Welt von vornherein ausgewählt hätte, sondern an einen Mann ohne Ansehen.

Guadalupe erinnert uns also an etwas, das zutiefst evangelikal ist: Gott liebt es, das Unermessliche durch das, was klein erscheint, zur Geltung zu bringen.

Und die im Winter blühenden Rosen bleiben ein wunderbares Bild dieser Hoffnung: Wenn alles trocken erscheint, kann die Gnade das Unmögliche noch zum Blühen bringen.